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Kurz nach dem Unfall
Der Unfallort
Das zerstörte Fahrzeug

Nach einer Abendveranstaltung war Jörg Haider in der Nacht auf den Weg zu seinem Besitz im Bärental (Gemeinde Feistritz im Rosental). Die Familie wollte dort am Wochenende den 90. Geburtstag von seiner Mutter feiern.

Haider überholte auf der Loiblpass-Bundesstraße einen Pkw und geriet kurz dannach aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern. Sein Dienstauto, ein VW Phaeton, rammte einige Verkehrszeichen und geriet danach mit dem linken Vorderrad auf eine Böschung. Das Fahrzeug zerstörte eine Thujenhecke, krachte gegen den Betonpfeiler eines Gartenzaunes und prallte gegen einen Hydranten. Dies führte dazu dass sich das Auto mehrmals überschlug und dann im rechten Winkel zur Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stillstand kam.

Die Unfallspur ist ca. 150 Meter lang. Es ist noch ungeklärt wie schnell Haider zum Unfallzeitpunkt fuhr, allerdings wird aufgrund der Schäden am Auto vermutet, dass er deutlich schneller als erlaubt (70 km/h) unterwegs war. Das Auto wurde vorerst für die technische Untersuchung von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Der medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Thomas Koperna, berichtete in der Pressekonferenz über die Verletzungen Haiders. Die Notärztin hatte ihm geschildert, wie die Situation bei ihrem Eintreffen am Unfallort war. Haider war angeschnallt und es fehlten beide Türen des Autos. Er hatte schwerste Kopf- und Brustverletzungen. Weiters dürfte die Wirbelsäule gebrochen gewesen sein. Der linke Arm war fast völlig abgetrennt. Es habe noch den Funken einer Chance gegeben, sein Leben zu retten, daher habe man Haider ins LKH eingeliefert. Beim Eintreffen im Spital war er jedoch bereits tot.

Der Unfall passierte am 11.10.2008 um ca.  01:15 Uhr  und wurde um 01:18 Uhr bei den Rettungsdiensten telefonisch von einer Frau gemeldet.

 

AKTUELLES
02.01.12   15:53

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